Etappe 4: Bodo – Bergen

Etappe 4: Bodo – Bergen
17. August - 30. August, Kilometer 8271,1 - 10.398,7

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Teil 1: Bodo – Trondheim

Nachdem ich in den ersten 5 Wochen stets in Begleitung unterwegs war, bin ich die nächsten zwei Wochen alleine unterwegs. Von Bodo beginnend nehme ich mir zuerst die Küstenstraße Fv17, die nach ca. 650km in Steinkjer endet, zur Brust. Diese zu beschreiben erspare ich mir an der Stelle, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte… Die 120km von Steinkjer nach Trondheim sind gegenüber der Kystriksveien nicht besonders erwähnenswert.

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Teil 2: Trondheim – Alesund

Die ersten beiden Tage in Trondheim verbringe ich bei regnerischem Wetter im Bus, kuriere eine Erkältung aus und nutze die Zeit um Fotos zu sortieren und zu bearbeiten und um mich über die Stadt zu informieren. Der Sonnenuntergang am Donnestag Abend verspricht Besserung hinsichtlich des Wetters und so steht einer Stadbesichtigung tags darauf nichts im Wege. Ich schaue mit den Nidarosdom, das alte Speicherviertel, die Kristiansen Festning und zu guter Letzt den Irish Pub O’Learys an, der zu meiner Zufriedenheit das Bundesligaeröffnungsspiel der Saison 14/15 zeigt.
Samstag hält mich nichts mehr in der Stadt und ich breche Richtung Alesund auf. Vom Dovrefjell Nationalpark, den ich zuvor überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, bin ich äußerst beeindruckt und ich entschließe mich gegen Abend spontan zu einem Spaziergang zu einem Aussichtspunkt, von dem man bei freier Sicht einen tollen Blick auf den höchsten Berg des Dovrefjells Snøhetta haben soll. Dieser bleibt mir leider verwehrt. Die Begegnung mit wilden Moschusochsen, einer Rentierherde am Bergkamm nebenan und eine architektonisch mehr als ansprechende Wanderhütte mitsamt freischwebendem Kamin von (oder besser frei nach) Dominique Imbert machen den Aufstieg zu einem tollen Erlebnis. Sehr gerne hätte ich die Übernachtung in diese Hütte verlegt, was ich jedoch einem jungen dänischen Pärchen überlasse. Sonntag führt mich der Weg nach Alesund an einigen Fjorden und Seen vorbei. Übernachtet wird auf einem Aussichtspunkt, der auf Alesunds Hausberg Aksla gelegen ist.

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Teil 3: Alesund – Bergen

Tags darauf schaue ich mir die Altstadt an, die 1904 von einem großen Feuer fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht und unter anderem mit deutscher Unterstützung innerhalb von sieben Jahren in tredigem Jugendstil wieder aufgebaut wurde. Da mal wieder Montag ist und alle Museen geschlossen haben, komme ich bereits gegen Nachmittag aus der Stadt und schaffe es noch von Einbruch der Dunkelheit zu der berühmten Passtraße Trollstigen, der Trollleiter. Oben angekommen erwartet mich dichter Nebel und so übernachte ich in der Hoffnung auf bessere Umstände am nächsten Morgen am Aussichtspunkt. Gegen halb 11 lichtet sich dann auch der Blick aufs Tal und man hat eine atemberaubende Aussicht auf die Serpentinen. Der Weg nach Bergen führt zunächst über die Rv63, vorbei am Geirangerfjord und auf den Aussichtspunkt am Berggipfel Dalsnibba.

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5 Comments

  1. Heute den ersten Tag wieder in der Knochenmühle und man will beim betrachten deiner geilen Fotos sofort wieder den Bus packen und losfahren: NEID !!!. Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß und tolle Bilder.

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    • Merci, morgen laufen wir zum Trolltunga und in den nächsten Tagen schauen wir uns dann die beiden hübschen Steine Prekestolen und Kjeragbolten an. Danke nochmal für deine wertvollen Tipps bzgl. Norwegen!

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  2. Wunderschön! Ich bin nach wie vor begeistert! Und der Ochse!!!

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  3. Hallo Benny! Das Treffen in Stavanger war der Hammer! Die Welt ist doch ein Dorf! Wir haben uns sehr gefreut dich getroffen zu haben und wünsche dir weiter eine tolle Reise.

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    • Haha, Fabians und Elenas Reaktion kam gefühlt 10 Minuten nach unserem Treffen – die Welt ist wahrlich ein Dorf… Hat mich auch sehr gefreut euch getroffen zu haben! Euch weiterhin eine schöne Kreuzfahrt!

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