Etappe 3.2: Helsinki – Bodo

Etappe 3.2: Helsinki – Bodo
10. August - 17. August, Kilometer 4345,4 - 8271,1

Teil 4: Tromso – Vesteralen | Teil 5: Vesteralen – Lofoten | Teil 6: Lofoten – Bodo | nach oben

Teil 4: Tromso – Vesteralen

Auf der Brücke vor Tromso stellen wir fest, dass die ungeliebten Geräusche nun auch im 5. Gang auftreten. Nach einem Stopp in der Innenstadt, wo wir uns bei der Touristeninformation nach einer Werkstatt umhören und das Polarmuseum besichtigen, übernachten wir vor dem Tromsoer Ortsschild . Kurz vor 8h stehen wir vor der Werkstatt und sind die ersten Kunden der Woche. Der Teamleiter schildert uns die Auslastungssituation der nächsten Wochen an seinem Monitor, stellt uns aber dennoch einen Mechaniker vor, der mit uns eine Probefahrt macht um den Schaden zu lokalisieren (O-Ton: “Uh, not good”). Anschließend geht es auf die Hebebühne und man erkennt sofort, dass die Flansch für die Lagerung der rechten Antriebswelle gebrochen ist. Während eines dreistündigen Meetings in der Werkstatt, schlagen wir uns die Zeit in einer naheliegenden Mall tot. Zurück in der Werkstatt schildern wir unsere zeitliche Situation und wir werden Zeuge eines vorbildlichen Service. Die Ersatzteile werden sofort per express bestellt, ein Mechaniker zugeteilt und uns wird in Aussicht gestellt, dass das Auto am nächsten Morgen um 10h wieder Fahrbereit ist. Wahnsinn! Einziger Wehrmutstropfen ist der Kostenvoranschlag (norwegisches Preisniveau) und der Preis für das Hotelzimmer, der laut Aussage des Empfangsmitarbeiters (“Sorry, I don’t make the prices.”) während der Schacholympiade 50% höher ist als sonst. Wir lassen uns die Laune nicht vermiesen und machen eine Wanderung auf den Storsteinen.
Am nächsten Morgen können wir wie versprochen mit nur 2 Tagen Verlust weiter fahren. Das Ziel ist Andenes auf den Vesteralen, wo wir auf dem CP Stove übernachten. Das Wetter spielt leider nicht mehr so mit, wie wir es gerne hätten. Die 10°C fühlen sich durch Sprühregen und kalte Windböen um einiges kälter an. Aber so ist es neunmal im Norden denken wir uns und machen trotzdem einen kurzen Strandspaziergang, ehe das Abendessen im Bus zubereitet wird.
Am Dienstagmorgen frühstücken wir in der Gemeinschaftsküche, wo wir Christin und Karl aus Berlin kennenlernen. Sie möchten wie wir eine Walsafari machen, und möchten gegen 12 nach Andenes aufbrechen, wo es gibt es 2 Anbieter für diese Schiffstouren gibt. Der größere der beiden Anbieter scheint unter größerem Kostendruck zu stehen als der kleine und fährt trotz sehr unruhiger See raus, die Mitarbeiter des kleineren Anbieters haben es sich zu der Zeit bereits in dem Bootshaus gemütlich gemacht, in dem auch Kunden in empfang genommen werden. Dort herrscht ein äußerst familiäres Klima und die Crew klärt uns auf, dass wir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit seekrank werden würden und das Erlebnis, selbst wenn wir Wale sehen sollten, sicher nicht in guter Erinnerung behalten würden. Wir entscheiden uns gegehn die Wale und für einen Kaffee und tauschen uns mit den Berlinern über ihre Erlebnise auf den Lofoten aus. Anschließend brechen wir Richtung Svolvaer, Hauptort der Lofoten, auf.

Teil 4: Tromso – Vesteralen | Teil 5: Vesteralen – Lofoten | Teil 6: Lofoten – Bodo | nach oben

Teil 5: Vesteralen – Lofoten

Dort angekommen gönnen wir uns von dem gesparten Geld ein geniales Abendessen Börsen Spiseri mit allerlei Feinem aus dem Meer. Wir übernachten in der Nähe von Haenningsvaer an einer wenig befahrenen Straße an der Westküste der Insel Ausvågøy. Am nächsten Tag ist eine Bootsfahrt durch den Trollfjord geplant. Auch diese lassen wir wetterbedingt sausen und widmen uns stattdessen den Wikingern im Museum in Borg, machen einen Spaziergang im Naturreserat Eggum und schauen uns den Hafen in Nusfjord von einem höherliegenden Berg aus an. Die Nacht verbringen wir in Moskenes auf dem CP.

Teil 4: Tromso – Vesteralen | Teil 5: Vesteralen – Lofoten | Teil 6: Lofoten – Bodo | nach oben

Teil 6: Lofoten – Bodo

Am Freitag Morgen machen wir eine Wanderung zu einem Traumstrand namens Kvalvika und schauen uns anschließend den südlichsten Ort der Inselkette an, Å. Am Samstag Morgen startet unsere Fähre nach Bodo. In der Stadt selbst scheint es nicht allzuviel sehenswertes zu geben. So essen wir im netten Kafé Kafka zu Abend und schauen uns Saltstraumen, den weltweit stärksten Gezeitenstrom der Welt an. Sonntag früh startet Ruths Flieger in die Heimat.

nach oben

Submit a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *