Etappe 5: Bergen – Stockholm

Etappe 5: Bergen – Stockholm

30. August - 11. September, Kilometer 10.398,7 - 12.076,9

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Teil 1: Bergen – Stavanger

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Teil 2: Stavanger – Oslo

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Teil 3: Oslo – Stockholm

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Etappe 4: Bodo – Bergen

Etappe 4: Bodo – Bergen

17. August - 30. August, Kilometer 8271,1 - 10.398,7

Teil 1: Bodo – Trondheim | Teil 2: Trondheim – Alesund | Teil 3: Alesund – Bergen | nach oben

Teil 1: Bodo – Trondheim

Nachdem ich in den ersten 5 Wochen stets in Begleitung unterwegs war, bin ich die nächsten zwei Wochen alleine unterwegs. Von Bodo beginnend nehme ich mir zuerst die Küstenstraße Fv17, die nach ca. 650km in Steinkjer endet, zur Brust. Diese zu beschreiben erspare ich mir an der Stelle, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte… Die 120km von Steinkjer nach Trondheim sind gegenüber der Kystriksveien nicht besonders erwähnenswert.

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Teil 2: Trondheim – Alesund

Die ersten beiden Tage in Trondheim verbringe ich bei regnerischem Wetter im Bus, kuriere eine Erkältung aus und nutze die Zeit um Fotos zu sortieren und zu bearbeiten und um mich über die Stadt zu informieren. Der Sonnenuntergang am Donnestag Abend verspricht Besserung hinsichtlich des Wetters und so steht einer Stadbesichtigung tags darauf nichts im Wege. Ich schaue mit den Nidarosdom, das alte Speicherviertel, die Kristiansen Festning und zu guter Letzt den Irish Pub O’Learys an, der zu meiner Zufriedenheit das Bundesligaeröffnungsspiel der Saison 14/15 zeigt.
Samstag hält mich nichts mehr in der Stadt und ich breche Richtung Alesund auf. Vom Dovrefjell Nationalpark, den ich zuvor überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, bin ich äußerst beeindruckt und ich entschließe mich gegen Abend spontan zu einem Spaziergang zu einem Aussichtspunkt, von dem man bei freier Sicht einen tollen Blick auf den höchsten Berg des Dovrefjells Snøhetta haben soll. Dieser bleibt mir leider verwehrt. Die Begegnung mit wilden Moschusochsen, einer Rentierherde am Bergkamm nebenan und eine architektonisch mehr als ansprechende Wanderhütte mitsamt freischwebendem Kamin von (oder besser frei nach) Dominique Imbert machen den Aufstieg zu einem tollen Erlebnis. Sehr gerne hätte ich die Übernachtung in diese Hütte verlegt, was ich jedoch einem jungen dänischen Pärchen überlasse. Sonntag führt mich der Weg nach Alesund an einigen Fjorden und Seen vorbei. Übernachtet wird auf einem Aussichtspunkt, der auf Alesunds Hausberg Aksla gelegen ist.

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Teil 3: Alesund – Bergen

Tags darauf schaue ich mir die Altstadt an, die 1904 von einem großen Feuer fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht und unter anderem mit deutscher Unterstützung innerhalb von sieben Jahren in tredigem Jugendstil wieder aufgebaut wurde. Da mal wieder Montag ist und alle Museen geschlossen haben, komme ich bereits gegen Nachmittag aus der Stadt und schaffe es noch von Einbruch der Dunkelheit zu der berühmten Passtraße Trollstigen, der Trollleiter. Oben angekommen erwartet mich dichter Nebel und so übernachte ich in der Hoffnung auf bessere Umstände am nächsten Morgen am Aussichtspunkt. Gegen halb 11 lichtet sich dann auch der Blick aufs Tal und man hat eine atemberaubende Aussicht auf die Serpentinen. Der Weg nach Bergen führt zunächst über die Rv63, vorbei am Geirangerfjord und auf den Aussichtspunkt am Berggipfel Dalsnibba.

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Etappe 3.2: Helsinki – Bodo

Etappe 3.2: Helsinki – Bodo

10. August - 17. August, Kilometer 4345,4 - 8271,1

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Teil 4: Tromso – Vesteralen

Auf der Brücke vor Tromso stellen wir fest, dass die ungeliebten Geräusche nun auch im 5. Gang auftreten. Nach einem Stopp in der Innenstadt, wo wir uns bei der Touristeninformation nach einer Werkstatt umhören und das Polarmuseum besichtigen, übernachten wir vor dem Tromsoer Ortsschild . Kurz vor 8h stehen wir vor der Werkstatt und sind die ersten Kunden der Woche. Der Teamleiter schildert uns die Auslastungssituation der nächsten Wochen an seinem Monitor, stellt uns aber dennoch einen Mechaniker vor, der mit uns eine Probefahrt macht um den Schaden zu lokalisieren (O-Ton: “Uh, not good”). Anschließend geht es auf die Hebebühne und man erkennt sofort, dass die Flansch für die Lagerung der rechten Antriebswelle gebrochen ist. Während eines dreistündigen Meetings in der Werkstatt, schlagen wir uns die Zeit in einer naheliegenden Mall tot. Zurück in der Werkstatt schildern wir unsere zeitliche Situation und wir werden Zeuge eines vorbildlichen Service. Die Ersatzteile werden sofort per express bestellt, ein Mechaniker zugeteilt und uns wird in Aussicht gestellt, dass das Auto am nächsten Morgen um 10h wieder Fahrbereit ist. Wahnsinn! Einziger Wehrmutstropfen ist der Kostenvoranschlag (norwegisches Preisniveau) und der Preis für das Hotelzimmer, der laut Aussage des Empfangsmitarbeiters (“Sorry, I don’t make the prices.”) während der Schacholympiade 50% höher ist als sonst. Wir lassen uns die Laune nicht vermiesen und machen eine Wanderung auf den Storsteinen.
Am nächsten Morgen können wir wie versprochen mit nur 2 Tagen Verlust weiter fahren. Das Ziel ist Andenes auf den Vesteralen, wo wir auf dem CP Stove übernachten. Das Wetter spielt leider nicht mehr so mit, wie wir es gerne hätten. Die 10°C fühlen sich durch Sprühregen und kalte Windböen um einiges kälter an. Aber so ist es neunmal im Norden denken wir uns und machen trotzdem einen kurzen Strandspaziergang, ehe das Abendessen im Bus zubereitet wird.
Am Dienstagmorgen frühstücken wir in der Gemeinschaftsküche, wo wir Christin und Karl aus Berlin kennenlernen. Sie möchten wie wir eine Walsafari machen, und möchten gegen 12 nach Andenes aufbrechen, wo es gibt es 2 Anbieter für diese Schiffstouren gibt. Der größere der beiden Anbieter scheint unter größerem Kostendruck zu stehen als der kleine und fährt trotz sehr unruhiger See raus, die Mitarbeiter des kleineren Anbieters haben es sich zu der Zeit bereits in dem Bootshaus gemütlich gemacht, in dem auch Kunden in empfang genommen werden. Dort herrscht ein äußerst familiäres Klima und die Crew klärt uns auf, dass wir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit seekrank werden würden und das Erlebnis, selbst wenn wir Wale sehen sollten, sicher nicht in guter Erinnerung behalten würden. Wir entscheiden uns gegehn die Wale und für einen Kaffee und tauschen uns mit den Berlinern über ihre Erlebnise auf den Lofoten aus. Anschließend brechen wir Richtung Svolvaer, Hauptort der Lofoten, auf.

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Teil 5: Vesteralen – Lofoten

Dort angekommen gönnen wir uns von dem gesparten Geld ein geniales Abendessen Börsen Spiseri mit allerlei Feinem aus dem Meer. Wir übernachten in der Nähe von Haenningsvaer an einer wenig befahrenen Straße an der Westküste der Insel Ausvågøy. Am nächsten Tag ist eine Bootsfahrt durch den Trollfjord geplant. Auch diese lassen wir wetterbedingt sausen und widmen uns stattdessen den Wikingern im Museum in Borg, machen einen Spaziergang im Naturreserat Eggum und schauen uns den Hafen in Nusfjord von einem höherliegenden Berg aus an. Die Nacht verbringen wir in Moskenes auf dem CP.

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Teil 6: Lofoten – Bodo

Am Freitag Morgen machen wir eine Wanderung zu einem Traumstrand namens Kvalvika und schauen uns anschließend den südlichsten Ort der Inselkette an, Å. Am Samstag Morgen startet unsere Fähre nach Bodo. In der Stadt selbst scheint es nicht allzuviel sehenswertes zu geben. So essen wir im netten Kafé Kafka zu Abend und schauen uns Saltstraumen, den weltweit stärksten Gezeitenstrom der Welt an. Sonntag früh startet Ruths Flieger in die Heimat.

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Etappe 3.1: Helsinki – Bodo

Etappe 3.1: Helsinki – Bodo

2. August - 10. August, Kilometer 4345,4 - 8271,1

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Teil 1: Helsinki – Umea

Nachdem sich Celestino durch die Sicherheitsschleuse im Helsinkier FLughafen verabschiedet hat und ich nun auf Ruths Ankunft warte, nutze ich die Zeit um den Reisebericht zu aktualisieren. Als Sie ankommt machen wir uns gleich auf den Weg zum CP in Helsinki und lassen es uns am Strand gut gehen, bevor wir uns die Innenstadt anschauen. Für eine Bootsrundfahrt oder einen Museumsbesuch reicht die Zeit leider nicht mehr, da wir bereits am Sonntag Morgen Richtung Turku aufbrechen müssen. Fest steht allerdings, dass es sicherlich nicht der letzte Aufenthalt in Helsinki gewesen sein wird. Bei Kaiserwetter machen wir uns am Sonntagvormittag auf den Weg nach Turku. Da das Schärenmeer auf dem Weg liegt, nehmen wir uns die Zeit, um einige Punkte anzufahren, die Celestino und ich zwei Tage zuvor als sehenswert qualifiziert hatten. Nachdem wir uns im Turkuer Cafe Torget eine Pizza gegönnt haben, entscheiden wir schon an diesem Abend, anstatt am nächsten Morgen, mit der letzten Fähre nach Stockholm zu fahren.
Da wir Stockholm von einem Wochenendtrip 2012 in Bester Erinnerung haben, lassen wir diese Traumstadt links liegen und fahren direkt Uppsala durch. Dort machen wir eine kleine Stadtbesichtigung und frühstücken im Schlosspark. Ziel für diesen Tag ist der Campingplatz in Härnösand, der äußsert schön an einem See gelegen ist.
Frisch ausgeschlafen machen wir uns auf den Weg Richtung Norden. Als erstes Highlight überqueren wir die von einer beeindruckenden Kulisse umgebenen Högakustenbrücke. Unterwegs machen wir Pause in Europas zweiter Kulturhauptstadt Umea, wo eine junge Band gerade ein Open Air Konzert im Stadtpark zum Besten gibt. Genächtigt wird auf dem CP Fiskcamp in Jävrebodarna, wo wir am Lagerfeuer einen Lachs nach Mikkeliart kredenzen.

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Teil 2: Umea – Nordkapp

Am Mittwoch Morgen beginnt eine lange Fahrt durch Lappland. Ziel ist Rovaniemi in Finnland, wo wir einen schönen Campingplatz an einem Fluß finden. Tags darauf besichtigen wir in der Stadt das Arktikum, das ein einem Gebäude von Alvar Aalto untergebracht ist. Santa Claus Village, die Heimat vom Weihnachtsmann, liegt nur einige Kilometer nördlich und direkt auf dem Nordpolarkreis. Selbstverständlich ist das Grund genug um Halt zu machen und sich bei 27°C mit Weihnachtsmusik beschallen zu lassen. In einem der vielen Souvenirshops schreiben wir in besinnlicher Atmosphäre Postkarten. Anschließend geht es durch eine immer karger werdende Landschaft nach Ivalo am Inarisee, dem heiligen See der Samen, wo wir einen tollen Sonnenuntergang geboten bekommen.
Tags darauf besichtigen wir in der Stadt Inari das Samenmuseum Siida und der weitere Weg führt uns atemberaubende Landschaften durch Lapplands Norden, wo die Rentiere und Schafe völlig unbeeindruckt vom Straßenverkehr ihr Leben genießen können und sich hier und da eine Pause gönnen. Den nächsten Halt machen wir in Norwegen im Stabbursnes Naturreservat, da mit einem bilderbuchartigen Regenbogen ein schönes Fotomotiv lockt. Die letzte Station vor dem Nordkapp ist Kirkeporten, der nördlichste CP Europas. Bei Sprühregen und 8°C nehmen wir das Angebot der gemütlichen und warmen Gemeinschaftsküche gerne entgegen. Am Abend stoßen noch einige Italiener hinzu, die mit ihren Cinquecentos eine Nordkapprally machen. So wie Sie zu später Stunden ins Bett sind (laut) geht es am nächsten Morgen auch weiter. Die Kommunikation findet bereits ab 5:30h so laut wie möglich über den ganzen CP hinweg statt und so stehen wir um 6h morgens entnervt auf und brechen durch dichten Nebel zum Nordkapp auf. Anfänglich sehen wir von diesem allerdings nicht allzuviel da der Nebel eher zu- als abnimmt, weshalb wir uns die Souvenirshops und Informationsangebote anschauen. Als wir gegen 10h wieder an die frische Luft gehen ist herrliches Wetter und wir haben eine fantastische Aussicht auf die Barentsee und auf Knivskjellodden, den nördlichsten Punkt Europas. Mittlerweile ist das Nordkapp bereits von Touristenströmen überflutet und wir nehmen es den italienischen Rennfahrern doch nicht mehr ganz so krumm, dass die mediterrane Kommunikationsweise auch im hohen Norden praktiziert wird.

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Teil 3: Nordkapp – Tromso

Vom Nordkapp aus führt uns die Tour nach Alta. Unterwegs werden wir immer wieder von malerischen Felsküsten und Traumstränden, wie man sie eigentlich nur an der Südsee vermuten würde, zu Zwischenstopps für Spaziergänge und Fotosessions verführt. Bei einem dieser Ausflüge geht ungeschickterweise das USB-Kabel der Kamera verloren, was ich erst bemerke, als ich die neuen Fotos auf mein Notebook übertragen möchte. Den Tränen nahe bekomme ich von einem rührend, verständnisvollen MegaCOOP-Mitarbeiter ein solches Kabel ausgehändigt, so dass ich wieder ans Werk kann. Anschließend geht es weiter nach Tromsø. Eines der vielen Schlaglöcher scheint dem Camper zu viel zu sein. Kurz vor dem Ziel gibt der Wagen, zunächst nur im 6. Gang, sporadisch polternde Geräusche von sich. Wir machen Halt an einem Bach, der der Temperatur nach das Schmelzwasser der umliegenden Berge abzuführen scheint. Ein Bad in dem Fluss kommt für uns somit leider nicht in Frage. Am Sonntag erreichen wirkurz nach dem Frühstück Tromsø

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