Etappe 2: Riga – Helsinki

Etappe 2: Riga – Helsinki

 

Etappe 2: Riga – Helsinki

23. Juli - 1. August, Kilometer 2592,5 - 4345,4

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Teil 1: Riga – Tallinn

Am Dienstag Abend stößt Celestino zu uns. Da sein Flug Verspätung hat, brechen wir zu einer mitternächtlichen Stadtführung auf. Am Ende finden wir sogar noch eine offene Kneipe (Cuba Bar), in der wir einen Absacker zu uns nehmen. Am nächsten Morgen machen wir einen Großeinkauf um unsere Vorräte aufzufüllen, da die Lebensmittelpreise in Finnland recht hoch sind und fahren nach Tallinn. Wir kommen gegen 18h an und so reicht uns die Zeit aus, um das mittelalterliche Stadtzentrum anzuschauen. Die Nacht verbringen wir auf einem Parkplatz am Hafen, da wir am nächsten Morgen um halb sechs auf die Fähre müssen.

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Teil 2: Tallinn – Helsinki

Tatsächlich reihen wir uns pünktlich in die noch kurze Autoschlange vor der Fähre ein. So können wir noch gemütlich Frühstücken und uns einen schönen Platz auf Deck sichern. Die angenehme Ruhe wird hin und wieder von ein paar Moskauer Dinamo-Fans gestört, die mit urigen Lauten auf sich hinweisen. Glücklicherweise können auch die Russen nicht gleichzeitig schlucken und singen, so freut es die meisten Leute, dass sie ihre Biervorräte in Angriff nehmen.
Nach ca. 2h passieren wir die Suomenlinna-Festung und erreichen wenige Minuten später den helsinkier Hafen. Der Campingplatz Rastila ist zwar 10km vom Zentrum entfernt, aber gut per Metro und Bus an die City angebunden.
Den ersten Tag verbringen wir bei Kaiserwetter hauptsächlich am CP-Strand, spielen wahlweise Beachtennis oder holen Schlaf nach. Gegen 18h besorgt Celestino 2 Helsinki Cards und wir machen eine Bootsfahrt durch die vorgelagerten Schäreninseln. Anschließend schlendern wir durch die Stadt und schauen uns die Uspenski Kathedrale, sowie den Senatsplatz an. Abschließend setzen wir uns in den gut gefüllten Esplanadi Esplanadparken und beobachten das abendliche Treiben…
Am zweiten Tag ist Sightseeing angesagt. Wir besuchen das Museum der modernen Künste, genannt Kiiasma, das Nationalmuseum, die Finlandia-Halle und die Felsenkirche. Nach einer kurzen Pause am CP-Strand brechen wir nochmal auf um das Helsikier Nachtleben kennen zu lernen. Ein Konzert im Club Ääniwalli, ein Abstecher in den Irish Pub (nicht zu empfehlen) und in die M-Bar stehen auf dem Plan.

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Teil 3: Helsinki – Savonlinna – Turku – Helsinki

Am Samstag Morgen bringen wir Julian in gewohnter, allmorgendlicher Frische zum Flughafen und fahren dann weiter nach Juva. Auf halber Strecke machen wir Halt in einem kleinen Ort, der eine Art Freilichtmuseum für altertümliche Lebensweisen ist. In Juva angekommen reicht es noch für ein Abendessen und ein paar Nachtaufnahmen ehe es uns ins Bett verschlägt.
Den Sonntag verbringen auf dem Wasser und machen eine Kanutour. Auf den Seen ist es sehr angenehm. Die Sonne scheint, daß Wasser ist ruhig und wir kommen schnell voran. Die engen Kanäle zwischen den Seen erweisen sich als anspruchsvoll, da man während des Paddelns durch die engen Kurven ständig damit beschäftigt ist die plagenden Mücken loszuwerden. Nach 8h sehen wir zwar aus wie Streuselkuchen, sind uns aber einig, dass wir in den nächsten Tagen noch eine Tour machen wollen.
Am Montag schauen wir uns die Burg in Savonlinna an und gönnen uns auf dem und Markt einen leckeren Lörtsy, eine Art platt gewälzt Berliner. Die Kerimäki Holzkirche liegt auf dem Weg nach Mikkeli wo wir die nächste Nacht verbringen. Dort kredenzen wir das bisherige kulinarische Highlight: eine im Bratschlauch gegrillte Lachsseite mit Kartoffeln aus der Glut.

Dienstag geht es weiter nach Turku. Es gewittert als gäbe es kein Morgen und uns fällt auf wie entspannt die Finnen mit der Situation umgehen. Der Verkehr fließt weiterhin mit 80 km/h. Wir Lassen die Stadt links liegen und kommen gegen 19h am CP Ruissalo an. In den nächsten Tagen geht es 2x mit der Turku-Card in die Stadt, wo wir den Dom die Burg anschauen und Am Fluss Aurajoki entlangschlendern.
Am Freitag verlassen wir Turku, um das sogenannte Schärenmeer zu erkunden, was mit dem Auto bestens funktioniert, da die Fährverbindungen größtenteils gratis sind. Am letzten Abend vor Celestinos Abreise nächtigen wir auf dem Campingplatz Solliden bei Pargas.

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